Monoblock
system

Railbeton

Die bisher verwendeten mehrteiligen Signalmastfundamente gem. Richtzeichnung dürfen gem. TM 2012-062 I.NVT 3 der DB AG nicht mehr eingesetzt werden. Alternativ zur derzeitigen Variante der Rammrohrgründung kann das monolithische Fertigteilfundament eingesetzt werden welches in verschiedenen Varianten verfügbar ist. Der Einsatz ist auf ebenes Gelände oder im Einschnitt beschränkt. Im Bereich von Böschungen kann das Fundament nicht verwendet werden.

Das Fertigteilfundament besteht aus einem monolithischen Gründungskörper und einem Stahlblech, welches als Aufspannfläche für den Signalfuß dient. Dieses ist werkseitig im Kopfbereich einbetoniert. Es sind die Einbauhinweise zu beachten.

Das Schutzrecht des Grundkörpers liegt bei RAILBETON.

Produktübersicht

  • Monoblocksystem RAILBETON
  • Betonfuß mehrteilig (alte Bauform)

Einfassungs-
rahmen

Einfassungsrahmen für Signalstandplätze zum Einsatz an Böschungen als Standpätze für Signale aller Art. Für das Einsetzen von Dübeln zur Geländerbefestigung sind entsprechende Löcher vorhanden. Ausbildung der Lagerflächen mit Nut und Feder.

Produktübersicht

  • Einfassungsrahmen und Deckenplatten für Signalstandplätze
  • Geländer für Einfassungsrahmen, Schalthausstandplätze und Einfassungen

Kabelauf-
bauschächte

Ein Kabelaufbauschacht besteht komplett aus:

  • Schachtabdeckung
  • Schachtkörper
  • Bodenplatte
  • ggf. mit Zubehörteilen

Die Fertigung der Schachtrahmen und Bodenplatten erfolgt entsprechend EBA-Zulassung 21.52-21 izbia/001- 2101#003-(011/08-TYP). Die Fertigung der Schachtabdeckungen erfolgt entsprechend EBA-Zulassung 21.52 Ibzb (028/06).

 

Wissenswertes über Kabelaufbauschächte von RAILBETON:

Bemessung:
Die Schachtrahmen der Kabelaufbauschächte Gr. II – IX sind nach EC1 Teil 2 für LM71 bemessen. Die Auslegung der zulässigen Belastung Schachtabdeckungen / Deckel erfolgt nach DIN EN 124-1. Hier ist jedoch zu beachten, dass ein Einsatz in öffentlichen Verkehrsflächen nicht zulässig ist. Die Schachtabdeckungen sind generell nicht für eine dynamische Beanspruchung ausgelegt.

Einbau:
Der Einbau der Schächte darf bis zu einem minimalen Abstand von 20 cm vor Kopf Schwelle eingebaut werden. Die maximale Einbautiefe darf für die Schächte der Größen II-IV pauschal 2,30 m und für die Schächte der Größen V-X 4,00 m betragen. Für Schächte größerer Tiefen ist hier eine Sonderbemessung erforderlich. Diese kann auftragsbezogen für das entsprechende Bauvorhaben kostenpflichtig erstellt werden.

Sonderschachtrahmen:

Schachtrahmen mit einer Bauhöhe größer 400 mm werden als Sonderanfertigung speziell nach örtlichen Gegebenheiten und Erfordernissen geplant und produziert. Alle Aussparungen werden in der benötigten Größe und Form vorgefertigt ausgeführt. Für diese Rahmen werden keine Sollbruchstellen vorgesehen.

Setzen der Schachtrahmen:

Das Setzen der Rahmen erfolgt über eine Mörtelfuge. Das „trockene“ Aufeinandersetzen der Schachtrahmen und nachträgliche Abdichten mit Brunnenschaum muss entsprechend mit dem AG abgestimmt werden. Die Ausführung der Fuge ist nicht Bestandteil der vorliegenden Zulassung. Erfolgt eine Befahrung der Schächte, ist dies jedoch generell nicht zulässig.

Kabeleinführung:
Die Kabeleinführung kann über Einführungselemente oder Einführungsbausätze erfolgen. Dazu werden die Bereiche der Sollbruchstellen 62 x 18 cm herausgetrennt. Regulär kann somit eine max. Öffnung von 62 x 36 cm hergestellt werden. Werden größere Einführungsöffnungen benötigt, werden Sonderschachtrahmen erforderlich.

Der Sonderschachtrahmen wird wie folgt definiert:

Aussparung an mehreren Seiten des Schachtrahmens können nur generell unten oder oben angeordnet werden, ein Wechsel ist nicht möglich. Durch die Festlegung der erforderlichen Höhe der Aussparung, wird gleichzeitig die Rahmenhöhe festgelegt. Die max. zulässige Aussparungshöhe beträgt 40 cm in Sonderfällen 50 cm. Die erforderliche Höhe des umlaufenden Rahmens beträgt 25 cm. Die max. Aussparungsbreite wird über das lichte Innenmaß abzüglich 20 cm geregelt. Sonderrahmenhöhen sind in 500, 600, 700, 800 und max. 900 mm erhältlich. Letzteres ist in Abhängigkeit der Einbausituation werkseitig zu prüfen.

Beispiel: erf. Schachtrahmen für Querung DN700

  • Rahmen mit AU oben und unten gegenüberliegend, somit ergibt sich eine erf. Höhe der Aussparung zu 350 mm
  • Zuzüglich der Höhe des umlaufenden Rahmens ergibt sich eine Rahmenhöhe von: 25 cm + 35 cm = 60 cm

Schotter-
halteplatten

Zur Sicherung von Randwegen und Randwegverbreiterungen, für eine ordnungsgemäße Kanaltrassenführung an Bahnböschungen. Schotterhalteplatten werden zwischen eingerammten Altschienenstücken eingeschoben. Die Stirnseiten der Platten sind entsprechend dem Schienenfuß angepasst.

Pfosten

und Sockel

Pfosten und Sockel aus Beton zur Kennzeichnung und zur Befestigung von Schildern und Signaltafeln aller Art.

Kanalbrücken

Kanalbrücken als Stahlbetonfertigteile können zur Überbrückung von Wegen und Durchlässen an Bahndämmen eingesetzt werden. Die Größe I (lichte Breite 200 mm u. lichte Höhe 215 mm) dient zum Anschluss von Kabelkanälen Gr. I mit aufliegender Abdeckplatte.

Sonstiges

Kabeltiefbaumaterial

Kabelmerkstein (auch Kabelmerkzeichen genannt) mit eingeprägtem Kopfzeichen, konisch mit gefasten Kopfkanten, nach Zeichnung 3 Ebs 09.50.04 (BZA München), Ausführung in farbigem Beton möglich.

Zubehör

für Schranken und Weichen

Weichenkanal zum Einbau zwischen den Schwellen, für Holz- und Stahlunterschwellung geeignet.

Gleisborde

Betonfertigteile

Der Gleisbord ist ein Betonfertigteil zur Trennung von eingedeckten oder offenen Gleiskörperkonstruktionen zu angrenzenden Verkehrs- oder Grünflächen. Die Sichtbetonqualität ermöglicht den Einsatz des Elementes zur Konstruktion von Bahnsteigkanten, niedrigen Stützwänden und Hochbeeten. Der Gleisbord wird in 3 verschiedenen Bauhöhen als T-Profil (GBT) bzw. L-Profil (GBL) geliefert. Er wird für die Lastfälle Grünfläche, 50 kN und 100 kN Radlast nach DIN Fachbericht 101 bemessen. Für direkt überfahrene Gleisborde erfolgt Aufgrund der erhöhten Beanspruchung eine Erhöhung der Betonfestigkeit auf C45/55. Konstruktiv bedingt ist es möglich, den Gleisbord bis zu einem Radius R = 15 m zu verlegen. Die Gleisborde werden untereinander durch Nut und Feder verdübelt.

Für die Verlegung sind die Einbauhinweise „RAILBETON-Borde“ zu beachten. Standardisierte Ausschreibungstexte liegen vor. Auf Wunsch werden die Gleisborde auch mit Rundbord- bzw. Hochbordkopfform im Sinne der DIN 438 gefertigt.

Produktübersicht

  • Gleisborde T- und L – Profil (GBT, GBL)
  • Gleisborde mit Sonderkopfformen
  • Panzerbord und Abschlussstein F

Die Vorteile des Gleisbordes sind:

  • Eindeutige Trennung zwischen Straßen- und Gleiskörper
  • Erhöhung des Querverschiebewiderstandes und damit der Lagesicherheit des Gleises
  • Seitenstabilisierung der Eindeckung
  • Getrennte Oberflächenentwässerung von Straße und Gleis
  • Minderung der Schall- und Erschütterungsemission seitens des Schienenverkehrs

Gleis-
eindeckungen

und Gleisüberwege

Gleiseindeckplatten sind flächige, schlaff bewehrte Stahlbetonelemente mit einem umlaufenden Stahlrahmen, die im Bereich verschiedenster Gleiskonstruktionen verlegt werden und eine niveaugleiche Überfahrt des Straßenverkehrs ermöglichen. Insbesonders bei großflächigen Eindeckungen im innerstädtischen Bereich sowie beim Eindecken von Weichen hat sich die hohe Flexibilität von Gleiseindeckplatten als sehr wirtschaftlich erwiesen.

Gleiseindeckplatten werden schwellenunabhängig eingebaut. Dadurch wird ein Eingriff in den Gleisoberbau und das Einhalten des genauen Schwellenrasters unnötig. Auch die Art der Schienenbefestigung spielt nur eine untergeordnete Rolle. Je nach Beanspruchung erfolgt der Einbau auf einer Bettung aus ungebundenem Splitt oder Asphalt. In der Regel können Plattenbreiten zwischen 200 und 1.400 mm und Plattenlängen bis zu 2.600 mm variabel hergestellt werden. Zur Lagesicherung werden die Platten untereinander in Längsrichtung verdübelt. Zur Sicherung der erforderlichen Spurrille werden Querverschiebesicherungen eingesetzt. Um ein Auflaufen der Radkränze zu verhindern, wird die Außenfuge zu den Randplatten mit Hilfe angeschweißter Abstandhalter gewährleistet.

Je nach Anwendungsfall und Belastung werden Gleiseindeckplatten nach Typ GP und Typ GÜP unterschieden:

Gleiseindeckplatten vom Typ GP finden in unterschiedlichsten Abmessungen und Oberflächenvarianten ihre Anwendung insbesondere im innerstädtischen Bereich zur Eindeckung von Stadt- und Straßenbahngleisen.

Gleisüberwegplatten vom Typ GÜP werden vorrangig in Bahnübergängen der DB AG und sonstigen Eisenbahnen eingebaut. Ihre Bemessung ist insbesondere auf hohe dynamische Beanspruchungen ausgelegt. Sie sind in ihren äußeren Maßen typisiert und vom Eisenbahnbundesamt (EBA) Bonn typzugelassen.

BETOcross

Baukastensystem

Die Fertigung erfolgt gemäß Zulassung 2154-215izbbü/003-2101#001 des Eisenbahnbundesamtes. Durch den modularen Aufbau und dem einfachen Schnellmontagesystem lässt sich der schwellen- und fußgelagerte BETOcross® Überweg leicht und flexibel einsetzen. Bei der Montage sind keine zusätzlichen Spezialwerkzeuge oder Materialien erforderlich. Die steife Oberfläche des aus hochfestem Stahlbeton gefertigten BETOcross® Systems bleibt selbst bei Nässe rutschfest. Eine Verformung der Plattenoberfläche und die daraus resultierende Pfützenbildung ist nicht möglich.

Große Auflagerflächen sorgen für reduzierte Flächenpressung bei Überfahrung und damit zu einem geringen Verschleiß der Kunststofflager. Die Lebensdauer des Systems kann dadurch je nach Belastungsklasse bis zu 50 Jahre betragen.

Das BETOcross® Bahnübergangssystem ist mit Elastomerlager entkoppelt gelagert, was zu einer wahrnehmbaren Lärmreduzierung bei der Überfahrung führt.

Für detaillierte Informationen rund um BETOcross besuchen Sie

www.betocross.de

Gleistrag-
platten

(GTP)

Gleistragplatten (GTP) – System Chemnitz werden immer dann eingesetzt, wenn eine hohe Lagestabilität des Überweges erforderlich ist und geringere Anforderung hinsichtlich Belastung Gleis gestellt werden. Weitere Einsatzgebiete sind Hafen- und Industrieanlagen in denen schwere Hebe- und Hubfahrzeuge verkehren.

Die Herstellung von Sonderabmessungen oder die Integration von Entwässerungsmöglichkeiten können auf Kundenwunsch realisiert werden. Weiterhin ist eine Bemessung für Sonderlasten und die Fertigung für unterschiedliche Spurweiten möglich. Die Gleistragplatten von RAILBETON sind standardisiert für die Schienenformen 49 E 1, 54 E 3 und 60 E 1. Auf Wunsch sind aber Ausführungen für andere Schienenprofile möglich. Für die Verlegung im Bogen werden trapezförmige Gleistragplatten gefertigt.

Schienen-
kammersteine

Kammerfüllelemente

Schienenkammersteine (Kammerfüllelemente oder auch Kammerfüllsteine) dienen der Sicherung der Gleis- und Weicheneindeckungen und haben darüber hinaus Einfluss auf die Reduzierung der Schwingungsemission. Sie werden aus frost- und taumittelbeständigem Beton gefertigt. Die Streustromunbedenklichkeit unserer RAILBETON-Kammerfüllelemente wurde nachgewiesen. RAILBETON-Schienenkammerfüllsteine sind für alle gängigen Schienenprofile auf unterschwelltem Gleis und Rahmengleis verfügbar. Sie sind auf gutes Handling, auf die Spurhalter- und Unterschwellungsabstände sowie auf die Umschlagsbeanspruchung abgestimmt. Die reguläre Steinlänge von 500 mm ist bei Schienenradien bis 25 m problemlos anwendbar.

RAILBETON-Schienenkammersteine sind so konzipiert, dass sie sich in der Schienenkammer „verklemmen“. Ein Einkleben der Kammersteine ist nicht zwingend erforderlich.

Bahnsteig-
konstruktionen

für Eisenbahnen

Die Fertigung erfolgt gemäß Typzulassung 21.52-21 izbia/001-2101#014-(027/08-TYP) bzw. 21.52-21 izbia/008-2101#016-(027/09-TYP) des Eisenbahnbundesamtes und Richtlinie BZA München DS 800 05.
Die Bahnsteigkanten werden auf Ortbeton- oder Fertigteilfundamente aufgesetzt und verdübelt. Im Anschluss an die Bahnsteigkanten können Rampen bzw. Ecksteine verlegt werden. Die Regelneigungen dieser Rampen betragen 5,4 % oder 7,6 %, wobei die Herstellung von Sonderneigungen möglich ist. Bahnsteigkanten und Abdeckdecksteine können auf Wunsch eingefärbt z.B. in den Farben weiß mit Weißzement oder anthrazit hergestellt werden.

Produktübersicht

  • BSK 11/12 (38 cm ü. SO)
  • BSK 51 / BSK 51 Typ AVG (55 cm ü. SO)
  • BSK 21 / BSK 21 WW (76 cm ü. SO)
  • BSK 41 (96 cm ü. SO)
  • BSK 42 mit Sicherheitsraum (96 cm ü. SO)
  • Rampen BSK 32/33
  • Erhöhungssteine
  • Bahnsteigplatte für Sanierungen
  • u.v.m.

Bahnsteig-
konstruktionen

für ÖPNV

In den vergangenen Jahren wurden eine Vielzahl von Bahnsteigsystemen entwickelt und hergestellt. Durch werksteinmäßige Bearbeitung, farbige Ausführungen und ein gehobenes Design ist ein breites Sortiment entstanden. Alle Bahnsteigauftrittsflächen haben eine Griffigkeit > 45 SRT-Einheiten. Die Möglichkeit zur Unterbringung von Elt- und Heizleitungen sowie eventuelle spätere Veränderungen der Bahnsteigbreite (z. B. beim Einsatz von Niederflurfahrzeugen) durch Versetzen oder Schneiden werden dabei berücksichtigt. Bahnsteigkonstruktionen, entsprechend den unterschiedlichen Wagenbreiten und Einstiegshöhen, gehören ebenso zum standardisierten Lieferprogramm wie auch Bodenindikatoren (z. B. Blindenleitplatten BLP) und Rampen für Rollstuhlfahrer.

Produktübersicht

  • Bahnsteigplatten BP
  • Bahnsteigkanten ÖPNV

u.v.m.

Haltestellen-
borde

Ein entscheidendes Kriterium zur Annahme und regelmäßigen Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Gestaltung der Haltestellen. Neben einer ansprechenden Optik und einem Grundmaß an Sauberkeit sind vor allem eine bequeme Erreichbarkeit und ein leichter Zustieg entscheidend. Mobilitätseingeschränkte unterschiedlichster Art sind besonders an den Übergangsstellen zwischen den Verkehrsmitteln von barrierefreien Systemen abhängig. Ohne diese könnten sich viele (bei entsprechender Möglichkeit) für das Automobil entscheiden oder sind im schlimmsten Fall nicht ohne fremde Hilfe mobil.

Alle Haltestellenborde von RAILBETON sind für unterschiedlichste Anforderungen und Ausgangssituationen gestaltet, bieten unterschiedliche Einstiegshöhen und helfen, Haltestellen barrierefrei zu gestalten. Restspalte zwischen Zustiegsfläche und Fahrzeug können auf ein Minimum reduziert werden. Durch die Gestaltung mit Positivnoppen auf der Oberseite der Bordsteine bieten sie zudem eine erhöhte Trittsicherheit für alle Reisende.

Citybord

Der Citybord ist vorrangig für Bushaltestellen am Fahrbahnrand und Busbuchten konzipiert. Durch die Ausrundung im Fussbereich ist ein reifenschonendes und direktes Anfahren möglich. Die genoppte Oberfläche sichert eine hohe Trittsicherheit.

Noppenbord

Noppenborde können an Bus- und Straßenbahnhaltestellen eingebaut werden. Der Standartanfahrwinkel beträgt im Kopfbereich 24° wodurch dieser vom Bus direkt angefahren werden kann. Eine erhöhte Trittsicherheit wird durch Positivnoppen auf der Oberfläche gewährleistet. Durch Verwendung von hochfestem C45/55 XF4 Beton erfüllt der RAILBETON Noppenbord höchste Qualitätsansprüche.

Eurobord

Der Eurobordstein wurde bevorzugt für Haltestellen des Busverkehrs entwickelt, lässt sich aber auch an kombinierten Haltestellen einsetzen. Mit einem Neigungswinkel von 24° im Kopfbereich kann er von Bussen direkt und reifenschonend angefahren werden. Ein ungewollter Kontakt der Wagenkästen bzw. Radnabe mit dem Bordstein wird durch die auf 18 cm begrenzte Bauhöhe vermieden.

Combibord light

Der Combibord light ist geeignet für Bushaltestellen am Fahrbahnrand und für Busbuchten. Ab einer Einstiegshöhe von 21 cm lässt sich dieser auch an kombinierten Bus- und Straßenbahnhaltestellen einsetzen. Mit dem Combibord light lassen sich sowohl Spaltenbreiten als auch Einstiegshöhen an die entsprechenden Fahrzeugkomponenten anpassen. Durch die Ausrundung im Fussbereich ist ein reifenschonendes und direktes Anfahren möglich. Eine Sicke im Kopfbereich kann zur Reduzierung von Fahrzeugschäden beitragen.

Combibord

Der Combibord ist für kombinierte Haltestellen von Straßenbahn und Bus konzipiert und lässt sich durch die hohe Variantenvielfalt an nahezu alle Niederflurbahnen und Busse anpassen. Durch den vorgefertigten Fuß können Spurrillen und eine daraus folgende Pfützenbildung vermieden werden. Durch die Ausrundung im Fussbereich ist ein reifenschonendes und direktes Anfahren möglich. Eine Sicke im Kopfbereich kann zur Reduzierung von Fahrzeugschäden beitragen.

Fundamente

Stahlbetonelemente zur Gründung von Bahnsteigkanten, Automaten, Masten oder anderen Aufbauten.

Produktübersicht

  • Fundamente für Fahrkartenautomaten
  • Fundamente für Rankgerüste
  • Monoblocksystem

Boden-
indikatoren

und barrierefreie Übergänge

Bodenindikatoren werden im öffentlichen Verkehrsraum zum Anlegen von Leiteinrichtungen für Blinde und Sehbehinderte eingesetzt. Grundlage dafür bilden das Europäische Gleichstellungsgesetz, die DIN TS 15209, die DIN 32984 (2011-10) und die Ril 813 02 der DB AG. RAILEBTON Bodenindikatoren erreichen eine Griffigkeit der Oberfläche von > 55 SRT bzw. eine Rutschhemmung von R12. Die Rippenweite beträgt zwischen 14 und 50 mm, wobei 42 und 50 mm als Standardmaße nach DIN 32984 (2011-10) angesehen werden. Um den akustischen Kontrast zu erhöhen wird hoch frost- und tausalzbeständiger Faserbeton C35/45 XF4 der Härteklasse 1 auf Kernbeton C30/37 XF2 eingesetzt. Platten für Aufmerksamkeitsfelder, Reliefplatten und Platten zum Anlegen von Begleitstreifen komplettieren das System RAILBETON. Um den höchstmöglichen optischen Kontrast zu erzielen werden die Elemente in weiß gefertigt. Möglich sind aber auch die Farben betongrau, gelb, anthrazit oder rot.

Produktübersicht

  • Blindenleitplatten
  • Noppenplatten
  • Betonplatten für Begleitstreifen
  • Soundstone, Waffel-/Rautenplatten
  • Radwegplatte
  • Betonplatten für Begleitstreifen, Reliefplatten, Noppenstein
  • Querungssystem CombiFurt
  • Querungssystem Querungsbord, Rollbord

u. v. m.

Rippenplatten

Bodenindikator mit ertastbarem, trapezähnlichem Rippenprofil für die Leit- und Richtungsfunktion. Zur Verlegung als Leitstreifen, Richtungsfeld, Auffindestreifen, Einstiegsfeld oder Sperrfeld (mit geändertem Rippenabstand)

Noppenplatten

Bodenindikator mit diagonal oder orthogonal angeordneten Positivnoppen in Form von Kegelstümpfen für Warn- und Aufmerksamkeitsfunktion. Zur Verlegung als Abzweigefeld, Auffindestreifen und für Aufmerksamkeitsfelder des taktilen Leitsystems.

Waffelplatte

Bodenindikator mit Waffel- bzw. Rautenstruktur für die Warn- und Aufmerksamkeitsfunktionen. Kann zur Verlegung als Abzweigefeld und für Aufmerksamkeitsfelder vor Treppen, Gefährdungen oder sonstigen Hindernissen eingesetzt werden.

Sound Stone

Bodenindikator mit elastischer und akustischer Signalgebung für Warn- und Aufmerksamkeitsfunktionen. Kann zur Verlegung als Abzweigefeld und für Aufmerksamkeitsfelder vor Treppen, Gefährdungen oder sonstigen Hindernissen eingesetzt werden.

Begleitplatte

Einfache Betonplatte zum Anlegen von Begleitstreifen um den Kontrast und damit die Erkennbarkeit von Blindenleitsystemen visuell und haptisch zu erhöhen.

Reliefplatten

Bodenindikator mit Symbolen zur Kennzeichnung verschiedener Verkehrsräume. Haltestellen, Parkplätze oder behindertengerechte Überwege können somit dauerhaft markiert werden.

Radwegplatte

Trennstein Radwegplatte zum Anlegen eines Trennstreifens und Bildung des notwendigen Sicherheitsabstandes niveaugleicher Verkehrsflächen nach DIN 32984-2011.

Querungsbord

für Querungsstellen mit 3 cm Kante

Der Querungsbord vereint Ansprüche von mobilitäts- wie auch sehbehinderten Menschen. Er besitzt eine 3 cm hohe Kante, die sich sowohl mit dem Langstock ertasten als auch mit dem Rollstuhl bewältigen lässt.

CombiFurt

für Querungsstellen mit differenzierter Bordhöhe

Das Bordsystem CombiFurt bietet eine kombinierte Anwendung von partieller Nullabsenkung und einer 6 cm hoher Kante. Es entspricht damit der empfohlenen Regellösung nach DIN 32984 für differenzierte Querungsstellen.

Verkehrs-
flächenplatten

Mit trittrauer Oberfläche und drei Belastungsklassen in Anlehnung an DIN Fachbericht 101 sind Großflächenplatten im ruhenden und fließenden Verkehr einsetzbar. Neben Wunschgrößen können verschiedenste Oberflächengestaltungen realisiert werden.

Markierungs-
steine

und Poller

Betonelemente zur Kennzeichnung und Abgrenzung von Verkehrsräumen.

Kanäle

für Medien

U-förmige Stahlbetonelemente zur Unterbringung und zum Schutz von Rohrleitungen und Kabeln eignen sich vorwiegend für den innerstädtischen und industriellen Tiefbau. Ebenso kann der Kanal mit Bodenplatte und Haube ausgebildet werden.

Die Kanalabdeckplatten (KPA) und Kanalbodenplatten (KPB) werden in der Regel in 1.000 mm, aber auch in 500 mm Länge geliefert. Eine Lieferung von Kanälen mit einbetonierten Ankerschienen ist auf Anfrage möglich.

Winkelwand-
elemente (WWE)

Stützwandelemente (SWE) und Blockstein

Die 1 m langen Winkelwände werden im Regelfall für eine Höhe bis zu 2,0 m eingesetzt. Die Fertigung der Elemente in Sonderhöhen ist auf Anfrage möglich.

Den Elementen lassen sich 4 Lastfälle zuordnen. Ist eine Einordnung der Belastung in die vorgegebenen Lastfälle nicht möglich, werden spezielle statische Untersuchungen durchgeführt. Die leicht konische Fußausbildung ermöglicht eine Verlegung im Radius von bis zu 20 m. Die Vorderseite wird in Sichtbetonqualität ausgeführt und die Sichtkante ist mit weichen Rundungen versehen.

Sonderabmessungen und Fertigung der Winkelwandelemente nach ZTV-ING sind auf Anfrage möglich. Generell können Rampen für individuelle Anforderungen gefertigt werden. Der RAILBETON Blockstein (ugs. „Legostein“) eignet sich zur Errichtung temporärer Trenn- oder Stützwände für Industrie und Landwirtschaft im Baukastensystem. Durch die großzügig werkseitig angelegte Verzahnung von zwei zu sechs Noppen lassen sich die Elemente nach dem Stapeln ohne weitere Bindemittel fixieren. Die Blocksteine lassen sich immer wieder neu verwenden.

Für den Transport sind zwei Querlochhülsen Rd 20 einbetoniert wodurch die Elemente mittels Hebeschlaufen unkompliziert verlegt werden können. Erhältlich sind Elemente der I. Wahl in verschiedenen Farbgebungen wie grau, weiß oder rot, sowie Elemente der II. Wahl für einfachste Ansprüche. Blockstein (II. Wahl) mit Verzahnung und Hebeschlaufe. Die Betonfestigkeit beträgt mindestens C30/37 XF1 oder kann nach Kundenwunsch hergestellt werden. Die Grundmaße betragen 1,80 (0,9) x 0,60 x 0,60 m. Weitere Abstufungen sind ebenfalls möglich.

Graben-
elemente

Grabenelemente (auch: Grabenschalen) in verschiedenen Ausformungen zur Auskleidung von offenen Entwässerungsgräben an Verkehrswegen. Sie erfüllen die Anforderung der Ril 836 – Erdbauwerke.

Sonder-
konstruktionen

Sonderkonstruktionen können bis zu einer max. Länge von 6,0 m und einem max. Elementegewicht von 7,0 t auf Anfrage gefertigt werden.