Gleisborde

Gleisborde
Der Gleisbord ist ein Betonfertigteil zur Trennung von eingedeckten oder offenen Gleiskörperkonstruktionen zu angrenzenden Verkehrs- oder Grünflächen. Die Sichtbetonqualität ermöglicht den Einsatz des Elementes zur Konstruktion von Bahnsteigkanten, niedrigen Stützwänden und Hochbeeten. Der Gleisbord wird in 3 verschiedenen Bauhöhen als T-Profil (GBT) bzw. L-Profil (GBL) geliefert. Er wird für die Lastfälle Grünfläche, 50 kN und 100 kN Radlast nach DIN Fachbericht 101 bemessen. Für direkt überfahrene Gleisborde erfolgt Aufgrund der erhöhten Beanspruchung eine Erhöhung der Betonfestigkeit auf C45/55.
Konstruktiv bedingt ist es möglich, den Gleisbord bis zu einem Radius R = 15 m zu verlegen. Die Gleisborde werden untereinander durch Nut und Feder verdübelt.

Für die Verlegung sind die Einbauhinweise „RAILBETON-Borde“ zu beachten. Standardisierte Ausschreibungstexte liegen vor.

Auf Wunsch werden die Gleisborde auch mit Rundbord- bzw. Hochbordkopfform im Sinne der DIN 438 gefertigt.

Die Vorteile des Gleisbordes sind:
  • Eindeutige Trennung zwischen Straßen- und Gleiskörper
  • Erhöhung des Querverschiebewiderstandes und damit der Lagesicherheit des Gleises
  • Seitenstabilisierung der Eindeckung
  • Getrennte Oberflächenentwässerung von Straße und Gleis
  • Minderung der Schall- und Erschütterungsemission seitens des Schienenverkehrs